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Veronika Bicker DLK(4) - Falsches Spiel

Veronika Bicker DLK(4) - Falsches Spiel

Band 4
Artikelnummer:  
783955561437
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Die Angst vor Kreaturen, die sich unter die Bevölkerung von Logus gemischt haben, breitet sich aus. Bald verdächtigt jeder jeden, eine Kreatur zu sein. Doch Geremy Nyson scheint eine Lösung gefunden zu haben: den Kreaturenscanner.
Ausgerüstet mit der neuen Technologie macht er sich daran, sich der Bedrohung entgegenzustellen. Doch die Kreaturen scheinen schon bis in die Führungsebenen der Konzerne vorgedrungen zu sein.
Kann er überhaupt noch jemandem vertrauen? Und kann er als Einzelner die Unterwanderung aufhalten?

»Den neusten Berichten nach sind bei dem Anschlag mindestens fünfzig Personen ums Leben gekommen. Noch immer werden Personen vermisst. Von den flüchtigen Kreaturen fehlt bisher jede Spur. Hinweise aus der Bevölkerung deuten darauf hin, dass sie sich in Richtung Sanchez abgesetzt haben.«
Aren schaltete den Bildschirm aus und wandte sich seinen Untergebenen zu. »Ihr wisst, was das bedeutet. Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen für die nächste Zeit. Ich will maximale Überwachung. Mallin, Sie übernehmen die Patrouillen. Ich möchte Männer in jedem Einkaufszentrum und an allen öffentlichen Plätzen. Wenn möglich, decken wir die Wohngebiete ebenfalls ab. Ich erwarte Ihre Planung in spätestens zwei Stunden. Jathey, Sie kümmern sich um unsere Waffenlager. Wir wollen nicht, dass uns das Gleiche passiert wie Suwalu, verstanden? Nyson, Sie setzen sich mit Ihren Kontakten in Verbindung. Ich will alles wissen, was die wissen. Und zwar heute noch.«
Brian Mallin hob die Hand. »Woher nehme ich die zusätzlichen Männer für die Patrouillen? Wir haben im Moment nicht genügend Personal, um das ganze Gelände abzudecken.«
»Leihen Sie sich welche von DiCasia aus. Oder holen Sie Leute aus dem Ruhestand zurück. Es ist mir egal, woher die Männer kommen, solange wir Präsenz zeigen können. Die Menschen da draußen sind schon verunsichert genug. Noch Fragen?«
Schweigen im Besprechungsraum. Lyn Jathey sah aus, als wolle sie am Liebsten gleich loslegen. Geremy Nyson wirkte nervös. Aren konnte es ihm nicht verdenken. Lager H von Institut Suwalu – wer hätte geglaubt, dass eine Handvoll mies bewaffneter Kreaturen es schaffen würde, dort einzudringen. Geschweige denn, das ganze Lager in die Luft zu jagen.
Nun, bei Sanchez würde nichts dergleichen passieren, dafür würde Aren sorgen. »An die Arbeit!« Auf seinen Befehl hin sprangen seine Mitarbeiter auf und verließen nacheinander den Raum. Einzig Nyson blieb zurück. Er hatte sich zwar erhoben, machte jedoch keine Anstalten zu gehen.
»Nyson?«
»Sir, entschuldigen Sie, aber einer meiner Informanten ist kurz vor der Besprechung bei mir im Büro aufgetaucht. Er wollte Sie sprechen und meinte, es sei wichtig. Er wartet noch.«
Aren Stor zog die Augenbrauen hoch. »Kenne ich ihn?«
»Ich glaube nicht, Sir. Es ist ein Netzreporter. Chrisan Cadlib. Er ... ist ein Anti-Utilar.«
»Tatsächlich? Und was macht er dann bei uns?«
Geremy Nyson erlaubte sich ein Lächeln. »Für eine gute Stange Geld ist Cadlib durchaus in der Lage, seine Überzeugungen ... etwas einzuschränken. Sagen wir mal – er war eine gute Informationsquelle in letzter Zeit.« Nyson grinste. »Er sagt, er kann an die Drahtzieher des Anschlags herankommen.«
»Und das sagen Sie erst jetzt?«
»Er wollte nur mit Ihnen sprechen, Sir.«
»Dann schaffen Sie ihn her, und zwar schnell!«
Kopfschüttelnd sah Aren Nyson nach. Der Junge war noch frisch. Keine zwei Wochen hier, und Aren wusste noch nicht recht, was er von ihm halten sollte. Er könnte ein richtig guter Mann sein, wenn er ab und zu mal sein Hirn einschalten würde – und ein bisschen mehr Mumm entwickeln. Warum er Sicherheitsmann hatte werden wollen, wo ihn schon der Gedanke an Kreaturen schaudern ließ, wusste niemand. Aber sein Vater hatte ihm den Job bei Aren Stor beschafft, und nun mussten sie miteinander klarkommen. Außerdem kannte er angeblich jeden, der in Sanchez etwas zu sagen hatte. Sowohl in den Chefetagen als auch auf der Straße. Das konnte eine Menge wert sein.
»Sir.«
Nyson stand an der Tür, neben ihm ein schmaler, junger Mann mit einem Gesicht, das Aren an eine Krähe erinnerte. Lange, gebogene Nase, kleine, dunkle Augen, die seltsam zu funkeln schienen. Seine schwarzen Haare lagen wie eine glänzende Kappe an seinem Schädel an. Der Mann musterte ihn abschätzend.
»Mister Cadlib.«
Der Mann nickte und trat in den Raum. Auf seinen Zügen lag ein beinahe unverschämtes Grinsen, als er Aren seine Hand entgegenstreckte. »Chrisan Cadlib. Vielleicht kennen Sie mich aus dem Netz?«
Aren hielt es nicht für nötig, darauf eine Antwort zu geben. »Sie haben Informationen für uns.«
»Allerdings.« Cadlib warf einen Seitenblick auf Nyson, der immer noch nervös an der Tür stand. »Das hat natürlich seinen Preis.«
»Finanzen können Sie mit Nyson regeln.« Aren wurde ungeduldig. »Rücken Sie raus. Wir haben hier eine Ausnahmesituation.«
Cadlib grinste noch immer. »Was ich zu sagen habe, interessiert Sie bestimmt.« Er leckte sich über die Lippen wie eine Katze, die gerade einen Vogel verspeist hatte. »Ich nehme an, Sie möchten die Kreaturen, die für den Anschlag verantwortlich waren, gerne festsetzen, ja?«
»Kommen Sie zur Sache!«
»Heute Morgen hat die Kreatur Neera Kontakt zu den Anti-Utilaren aufgenommen. Sie und ihre Gruppe befinden sich im Gebiet von Sanchez und suchen dort nach einem Unterschlupf. Vermutlich haben sie vor, weitere Anschläge zu verüben. Und ich bin derjenige, mit dem sie geredet haben.« Cadlib sah sehr zufrieden mit sich aus. »Morgen treffe ich mich wieder mit ihnen. Sollte der Preis stimmen, dann dürfen Sie gerne mitkommen.«
Aren sah ihn nachdenklich an. »Mitkommen nicht«, sagte er. »Aber ich hätte da schon ein paar andere Ideen.« Er nickte. »Wir sind im Geschäft.«

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